Projekt Holderhof

Der Ort des Geschehens ist der Holderhof.

Hier leben und arbeiten wir mit unseren Pferden und basteln an Zukunftsprojekten.

Hast Du Lust mitzumachen?

Der Holderhof liegt in einem Dörfchen, in dem die kleinen Höfe langsam "aussterben", und aus diesem Grund stehen auch einige zum Verkauf.
Das birgt aber die Möglichkeit, leerstehend "Höfchen" mit wenig Kapitaleinsatz (aber viel persönlichem Einsatz) wiederzubeleben.
Wir wünschen uns, noch mehr Menschen für diese verzauberte Gegend begeistern zu können und möchten hier vor Ort ein buntes und lebenslustiges Netzwerk ins Leben rufen, daß Gemeinschaft ebenso bietet, wie die Freiheit, selbstbestimt die Flügel auszubreiten.

Und vielleicht könnte das so aussehen:
Die leeren Häuschen finden neue Menschen und die Menschen ein Zuhause im traumschönen Vogelsberg.
Vielleicht können wir das Land gemeinsam bewirtschaften, Du bringst das Know-How, unser Pferd den Einsatz?
Vielleicht bastelst Du gerne und tüftelst uns den Hühnerstall aus?
Dafür sind wir dabei, wenn Du Böden verlegst oder tapezieren willst... So viele Ideen, die hier herumschwirren..

Ein paar sind schon Wirklichkeit geworden:

Wir sind ein WWOOF-Hof ! D.h. du kannst uns kennenlernen, indem Du hier für ein paar Tage/Wochen mitarbeitest- gegen freie Kost und Logis.
Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es ein Kennenlernfrühstück (bitte per eMail anmelden!)
Schnupper-und Ideentreffs sind nach Absprache auch möglich.

Working Guests sind uns willkommen! (Z.B. tauschen wir schamanische Begleitung oder Reitunterricht gegen Mitarbeit in Haus und Garten)

NetzWerk

Was wäre,
wenn wir es tatsächlich weben könnten...
ein Netz, so filigran und zart wie Spinnweben an einem Nebelmorgen,
ein Netz so stark und sicher wie die Taue eines Ozeandampfers,
ein Netz so real wie das Klopfen Deines Herzens.

Eines mit Menschen aus Fleisch und Blut,
nicht virtuell, sondern greifbar.
Mit Menschen, die Seite an Seite gehen.
Menschen, die gemeinsam lachen, streiten, weinen und teilen.
Menschen, die sich fragen, wofür es sich zu leben lohnt und die die Antwort in einem einzigen Sonnenaufgang finden können.

Menschen, die bereit sind, innezuhalten und zu fragen:
Wie kommen die Farben in die Blumen?
Wie schmeckt ein Mondstrahl?
Was flüstern die Steine?

Menschen, die bereit sind zuzuhören, dem Wind, den Sternen und Dir.
Menschen, die bereit sind, jeden Tag neu zu beginnen,
und die sich in Deinen Tränen und in Deinem Lachen wiederfinden.

Ich kann nicht aufhören, diesen Traum zu träumen.
Ich kann nicht aufhören, an die Möglichkeit zu glauben.
Ich kann nicht aufhören, diese Menschen zu suchen.
All diesen Augen und Herzen stelle ich dieselbe Frage.

Welches Netz webst Du?

Und dann fahre ich fort.

Behutsam spinne ich Silberfäden, aus Mondlicht und Leidenschaft,
aus dem Raunen der Brunnen und der stillen Tiefe eines schwarzen Weihers.
Und dann rufe ich zu den Wolken, zum Nachthimmel, zum Feuer der Sonne.
Dich. Jetzt.

Herbei in das Netz der erwachten Träumer.

Judith Stromeyer,
Diplomagraringenieurin und GesundheitspraktikerinBfG